Eisvogel – Vogel des Jahres 2026 von BirdLife Schweiz


Ein Weibchen (links) und Männchen im typischen Lebensraum: beutereiche Fliessgewässer,
die auch ruhige Abschnitte zur Jagd und Steilwände zur Brut aufweisen. Foto: Ralph Martin/BirdLife

 

 

Ein farbenfroher Taucher

 

Mit seinem leuchtend türkis-blauen Rücken, der orangen Unterseite und dem langen, spitzen Schnabel ist der Eisvogel wohl einer der auffälligsten Vögel Europas. Die Geschlechter lassen sich nur an der Schnabelfärbung unterscheiden: Beim Männchen ist der Unterschnabel schwarz, beim Weibchen orange gefärbt. Er ist etwas grösser als ein Haussperling, bleibt aber trotz seiner Farbenpracht durch das Wechselspiel von Licht und Schatten und sein heimliches Verhalten oft unentdeckt. Meist verrät ihn aber sein lauter, durchdringender «Zjii»-Ruf, bevor er in geradlinigem Flug mit schnellem Flügelschlag knapp über die Wasseroberfläche schiesst.

Man findet den Eisvogel bis etwa 600 m ü.M. an fischreichen, klaren Gewässern, die entweder stillstehen oder langsam fliessen. Dort jagt er hauptsächlich kleine Fische, aber bei Gelegenheit auch andere Wasserlebewesen. Auf einer Sitzwarte lauernd, stürzt er sich dann pfeilschnell ins Wasser, wo er die Beute mit dem Schnabel packt und zurück auf einen Ast fliegt. Grössere Fische schlägt er zum Betäuben erst gegen seinen Sitzplatz und verschluckt sie dann Kopf voran.

 

Auf der Webseite von BirdLife Schweiz finden Sie ein ausführliches Portrait:

 




Flora beider Basel

Fachpersonen und Laien erforschen gemeinsam die regionalen Wiesen